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Drehbuchautoren und Gagschreiber in den USA in den Streik getreten

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Drehbuchautoren und Gagschreiber in den USA in den Streik getreten

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Hollywoodsspaßmachern Nr. 1 vergeht in diesen Tagen das Lachen – denn ihre kreativen Schreiberlinge befinden sich im Ausstand. Rund 12.000 Drehbuchautoren und Gagschreiber streiken zum ersten Mal seit 20 Jahren – auf unbefristete Zeit. Und das treibt der US-Unterhaltungsindustrie den Schweiß auf die Stirn. Die Mitglieder der Autorengewerkschaft Writers Guild fordern eine bessere Bezahlung – vor allem für die Weiterverwertung ihrer Arbeiten im Internet und auf DVDs. Als ersten sind die großen abendlichen TV-Talkshows, die auf tagesaktuelle Gags angewiesen sind, von dem Ausstand betroffen. Der Streik kann teuer werden: Viele Film- und Fernsehproduktionen sollen nun flachfallen und dass heißt: Millionen Einbußen. Der letzte Ausstand 1988 kostete die Branche rund 340 Millionen Euro.