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Gambari optimistisch nach Gesprächen in Myanmar

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Gambari optimistisch nach Gesprächen in Myanmar

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Der UN-Beauftragte für Myanmar, Ibrahim Gambari, hat sich vorsichtig optimistisch zu seiner Mission geäußert. Nach einem Gespräch mit der birmanischen Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi sagte Gambari, man sei nun in einem Prozess, der zu einem substantiellen Dialog zwischen Regierung und Suu Kyi führen könnte. Gambari hatte die Friedensnobelpreisträgerin, die seit Jahren unter Hausarrest steht, in einem Gästehaus der Regierung in Rangun getroffen.

Zwar gelang es dem Diplomaten nicht, mit dem Chef der Militärjunta zu sprechen. Regierungsvertreter hätten ihn jedoch zu einem weiteren Besuch in den kommenden Wochen eingeladen. Nach dem blutigen Militäreinsatz gegen Demonstranten im September will Gambari die Militärjunta dazu bringen, die Opposition mit in die Regierung einzubeziehen. Am kommenden Montag will er in New York seinen Fortschrittsbericht präsentieren.