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Gedenkfeier in Finnland für Opfer des Schul-Massakers

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Gedenkfeier in Finnland für Opfer des Schul-Massakers

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Finnland trauert um die Opfer des Massakers in einer Schule. Ein Achtzehnjähriger hatte dort am Mittwoch acht Menschen erschossen, dann richtete er die Waffe gegen sich selbst. An dem Gedenkgottesdienst in der Hauptstadt Helsinki nahm auch die finnische Präsidentin Tarja Halonen teil.

Schauplatz der Bluttat war das Jokela-Schulzentrum der Kleinstadt Tuusula, etwa vierzig Kilometer von der Hauptstadt entfernt. Der Täter, ein achtzehnjähriger Abiturient, tötete die Direktorin, sechs Mitschüler, sowie die Krankenschwester des Schulzentrums. Dann schoss er sich selbst in den Kopf. Noch am Mittwochabend erlag er im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Pekka-Eric Auvinen hatte seine Tat mit zwei Videos auf der Internet-Platform YouTube angekündigt. Nach dem Verbrechen wurden die Aufzeichnungen von YouTube gesperrt. Lehrer und Mitschüler beschrieben den Täter als intelligenten Eigenbrötler aus einer normalen Mittelstandsfamilie. Das Massaker hat eine Debatte über die liberalen Waffengesetze des Landes entfacht.