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Nicolas Sarkozy auf erstem USA-Besuch

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Nicolas Sarkozy auf erstem USA-Besuch

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Zwei Präsidenten an historischem Ort: Mount Vernon, wo der erste Präsident der USA wohnte, George Washington. Hier empfängt George Bush nun den Kollegen aus Frankreich, Nicolas Sarkozy. Es ist Sarkozys erster offizieller USA-Besuch, die Liste der Gesprächsthemen lang. Pakistan gehört ganz aktuell dazu: Bush sagt, er habe gerade Militärmachthaber Pervez Muscharraf noch einmal aufgefordert, die Wahlen wie geplant abzuhalten und seine Uniform abzulegen.

Für seinen französischen Gast ist Bush nach den Unterredungen voll des Lobes: Von einem Partner für den Frieden spricht er, von jemandem mit klarer Vision und grundlegenden Werten, der aber auch hart durchgreife, um Frieden zu erreichen.

Auch der Kongress in Washington empfängt Sarkozy; es ist für ihn fast ein Heimspiel. Er gibt sich schon lange als Freund und Bewunderer Amerikas – anders als Jacques Chirac, sein Vorgänger, der vor über zehn Jahren hier sprach, dessen Rede aber damals viele Abgeordnete boykottierten.

Sarkozy betont die Freundschaft seines Landes mit den USA. Aber er spricht auch ein Thema an, bei dem er die USA erst noch auf seine Seite ziehen muss: den Kampf gegen den Klimawandel. Wer das Amerika der großen Weite liebe, sagt Sarkozy, der Nationalparks, der geschützten Natur – der warte darauf, dass Amerika an der Seite Europas vorangehe, im Kampf gegen die Erderwärmung und damit die drohende Zerstörung des Planeten.

Ein Lieblingsthema auch von Angela Merkel: Die deutsche Kanzlerin fliegt am Freitag in die USA.