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Apple-Musikhandy "iPhone" erobert europäische Märkte

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Apple-Musikhandy "iPhone" erobert europäische Märkte

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In Großbritannien hat der Verkauf des neuen Musikhandys iPhone begonnen. Wie zuvor in Deutschland warteten auch dort zahlreiche Apple-Fans auf das lang ersehnte Gerät. Und auch in Großbritannien wird es lediglich vom Anbieter O2 vertrieben angeboten. Apple selbst lobt das neue Produkt und dessen Vertriebsstrategie. Phil Schiller arbeitet für den US-Konzern. Er betont, dass noch kein anderer Hersteller das zuvor getan habe. Man bringe ein revolutionäres Produkt mit einem Telekommunikationsanbieter zusammen – das bringe einen hervorragenden Service und führe dazu, dass beide sich bestens gegenseitig ergänzten. Der Handy-Markt ist hart umkämpft. Der finnische Herstseller Nokia verfügt über mehr als 34 Prozent der Marktanteile, gefolgt vom US-Konzern Motorola mit knapp 21 Prozent. An dritter Stelle liegt der südkoreanische Konzern Samsung mit einem Marktanteil von fast 33 Prozent. In der vergangenen Nacht hatten in Köln hunderte Apple-Fans auf den offiziellen Verkaufsbeginn des iPhones gewartet. Auch in Deutschland wird das Gerät offiziell lediglich von einem Anbieter, von T-Mobile, vertrieben. Das iPhone könne noch nicht einmal MMS, also Bildnachrichten, versenden, bemerken Kritiker. Außerdem gebe es beträchtliche Probleme mit der Akku-Leistung. In Deutschland kann kein Kunde den Telekom-Shop mit einem Apple-Handy verlassen, ohne einen neuen iPhone-Vertrag abgeschlossen oder einen bestehenden T-Mobile-Vertrag für das iPhone umgewandelt zu haben. Selbst im deutschen Online-Store von Apple wird das Gerät nicht aufgeführt.