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EU-Kommission korrigiert Prognosen für Wirtschaftswachstum in der Eurozone

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EU-Kommission korrigiert Prognosen für Wirtschaftswachstum in der Eurozone

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Die EU-Kommission hat ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum in der Eurozone für dieses Jahr nach oben korrigiert, die für das kommende jedoch nach unten. Wirtschaftskommissar Joaquin Almunia führte das vor allem auf die Turbulenzen an den Finanzmärkten, die steigenden Ölpreise und das Nachlassen der US-Wirtschaft zurück. In Brüssel sagte Almunia, es sei immer schwierig, Unsicherheiten zu analysieren. Klar sei jedoch, dass die Bedingungen an den Finanzmärkten härter geworden seien. Außerdem habe es nach den Turbulenzen an den Finanzmärkten Ende August einen Vertrauensverlust gegeben. Im vergangenen Jahr lag das Wachstum in den 13 Ländern der Eurozone bei 2,8 Prozent. Für dieses Jahr hatte die Kommission noch im September von einem Wachstum in Höhe von 2,5 Prozent gesprochen, jetzt liegt es bei 2,6 Prozent. Im kommenden Jahr rechnet sie mit einem Wachstum von 2,2 Prozent. Im Früjahr hatte sie noch 2,5 Prozent erwartet. Nach Auffassung der Kommission zeigt sich die wirtschaftliche Erholung Europas vor allem auf dem Arbeitsmarkt. Zwischen 2007 und 2009 würden in der gesamten EU rund acht Milllionen neue Arbeitsplätze geschaffen, schrieben die Brüsseler Ökonomen. Der Beschäftigungszuwachs stütze weiter den privaten Konsum, das sei ein wichtiger Faktor für das Wachstum. Eine negative Folge dieser Entwicklung könnte eine steigende Inflation sein.