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Drei Tote bei Schiffsunglücken im Schwarzen Meer

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Drei Tote bei Schiffsunglücken im Schwarzen Meer

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Nach den Schiffshavarien im Schwarzen Meer wurden am Montag noch immer fünf Seeleute vermißt, drei ertrunkene Seeleute wurden an der russischen Küste der Straße von Kertsch entdeckt. Bei dem schweren Unwetter sanken vier Schiffe, sechs strandeten. Ursache für die Havarien waren nach Behördenangaben zum einen das Unwetter, das meterhohe Wellen aufpeitschte, zum anderen der schlechte Zustand der Frachter und Fehler der Besatzungen.

Die Straße von Kertsch, die das Asowsche Meer vom Schwarzen Meer trennt ist eine der am meisten befahrenen Wasserstraßen in der Region. In der Meerenge liefen auch 13.000 Tonnen Heizöl aus einem havarierten Tanker aus. Mehr als 30.000 Vögel verendeten.

Der durch das ausgelaufene Öl verursachte Schaden für die Umwelt ist nach Ansicht des zuständigen Gouverneurs noch nicht abzusehen. Das ganze komme einer ökologischen Katastrophe gleich.

Hunderte Helfer rückten aus, um an der russischen Küste die Ölschäden zu erfassen und zu beseitigen. Die Europäische Union bot Hilfe bei der Bekämpfung der Ölpest an.