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Tote bei neuer Gewalt zwischen Palästinsern

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Tote bei neuer Gewalt zwischen Palästinsern

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Bei neuer Gewalt zwischen rivalisierenden Palästinensergruppen sind in der Stadt Gaza mindestens sieben Palästinenser getötet worden; weitere 150 wurden verletzt. Zehntausende von Anhängern der Fatah-Bewegung waren in der Stadt zusammengekommen, um des dritten Todestages von Jassir Arafat zu gedenken.

Die Fatah beschuldigte die rivalisierende Hamas-Bewegung, aus Verärgerung über die große Teilnehmerzahl in die Demonstration geschossen zu haben. Nach Darstellung der Hamas feuerten Fatah-Aktivisten von Dächern auf Verkehrspolizisten der Hamas.

Die radikalislamische Hamas hatte nach einem blutigen Bruderkrieg im Juni die Kontrolle im Gazastreifen übernommen. Die Fatah von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas kontrolliert nur noch das Westjordanland.
Die Fatah bezeichnete die Massenkundgebung in Gaza als Botschaft an die Hamas, dass Fatah weiterhin eine starke Organisation sei.

Der langjährige PLO-Chef und erste Palästinenser-präsident Jassir Arafat war vor drei Jahren in einem Krankenhaus in Paris gestorben; die Ursache seines Todes ist noch immer unbekannt.