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Russische Soldaten versuchen Folgen der Ölpest am Schwarzen Meer einzudämmen

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Russische Soldaten versuchen Folgen der Ölpest am Schwarzen Meer einzudämmen

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Nach der Öl- und Schwefelkatastrophe sind an der russischen Schwarzmeerküste mehrere hundert Soldaten im Einsatz. Sie versuchen die Folgen der Ölpest einzudämmen. Nach Angaben der örtlichen Behörden verendeten mehr als 30.000 Seevögel. Bei einem schweren Unwetter waren am Sonntag mehrere Frachtschiffe auseinander gebrochen. Sie verloren tausende Tonnen Heizöl und Schwefel. Bislang wurden in der Meerenge zwischen Schwarzem und Asowschem Meer die Leichen von drei Seelueten gefunden, fünf werden noch vermisst. Der Leiter des russischen Seenotrettungsdienstes, Anatoli Jantschuk, kündigte an, dass noch heute darüber entschieden werde, ob man die Suche nach den Seeleuten ausdehnen werde. Nach Auffassung von Experten ist es so gut wie unmöglich, dass sie einen Tag nach der Havarie im kalten Wasser überlebt haben könnten. Bei dem Sturm gingen nach offiziellen Angaben vier Frachtschiffe unter, sechs liefen auf Grund und viele andere gerieten in Seenot. Die Straße von Kertsch zählt zu den am meisten befahrenen Wasserstraßen in der Region.
Die Havarien der Frachtschiffe seien vor allem auf deren schlechten Zustand und Fehler der Besatzungen und ungenaue Unewtterwarnungen zurückzuführen, hieß es.