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Trotz Verbot: "Langer Marsch für Demokratie" soll durchgeführt werden

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Trotz Verbot: "Langer Marsch für Demokratie" soll durchgeführt werden

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In der pakistanischen Millionenmetropole Lahore haben die Sicherheitskräfte am Dienstag versucht, zu verhindern, daß Anhänger der Oppositionspolitikerin Benazir Bhutto zu ihrem “Langen Marsch für Demokratie” aufbrechen. Mehr als tausend Anhänger der Opposition wurden verhaftet, Bhutto erneut unter Hausarrest gestellt, ihr Grundstück hermetisch abgeriegelt.

Ungeachtet des Vorgehens der Sicherheitskräfte will Bhuttos Volkspartei den Protestzug in die rund 290 Kilometer entfernte Hauptstadt Islamabad durchführen. In Telefoninterviews forderte Bhutto erstmals den Rücktritt von General Musharrf als Präsident. Sie sei nicht länger bereit, unter ihm als Ministerpräsidentin eine Regierung zu führen.

Das Commonwealth stellte Musharraf ein Ultimatum. Wenn er den Ausnahmezustand nicht bis zum 22 November aufhebe, werde Pakistans Mitgliedschaft in der Organisation ausgesetzt.