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Umweltkatastrophe am Schwarzen Meer - Seeleute weiter vermisst

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Umweltkatastrophe am Schwarzen Meer - Seeleute weiter vermisst

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Schiffe und Hubschrauber haben im Schwarzen Meer weiter nach fünf vermissten Seeleuten gesucht. Drei waren ertrunken an Land gefunden worden. Über dreißig konnten gerettet werden. Bei einem schweren Unwetter waren am Sonntag mehrere Frachtschiffe auseinander gebrochen. Sie hatten tausende Tonnen Heizöl und Schwefel verloren.

Zehntausende Vögel und Fische verendeten. Der Gouverneur von Krasnodar sprach von einer ökologischen Katastrophe, deren Folgen nicht absehbar seien.

Ursache für die Havarien waren nach Behördenangaben zum einen das Unwetter, das meterhohe Wellen aufpeitschte, zum anderen der schlechte Zustand der Frachter. Der Öltanker, der für die Katastrophe verantwortlich ist, zum Beispiel stammte aus den Siebziger Jahren und hätte in einem solchen Unwetter den Hafen nicht verlassen dürfen.