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Rasmussen bleibt dänischer Ministerpräsident

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Rasmussen bleibt dänischer Ministerpräsident

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Bei der Parlamentswahl in Dänemark hat sich Ministerpräsident Anders Fogh Rasmussen eine dritte Amtszeit gesichert. Nach Abschluss der Stimmenauszählung in Kopenhagen stand fest, dass Rasmussens bisheriges Regierungslager die absolute Mehrheit knapp verfehlt hat. Der seit 2001 regierende rechtsliberale Ministerpräsident ist zur Fortsetzung seiner Regierungsarbeit auf Unterstützung durch einen unabhängigen Abgeordneten von den Färöer-Inseln angewiesen.

Vor den Anhängern seiner Partei sagte Rasmussen, die Regierung werde das Land weiter führen. Der Sieg sei ein historischer, denn zum ersten Mal hätten die Liberalen eine Wahl drei Mal in Folge gewonnen und seien zugleich die stärkste Partei Dänemarks. Rasmussen hat bisher mit den Konservativen regiert und wurde von der Dänischen Volkspartei unterstützt.

Rasmussen hatte sich seit seinem Amtsantritt neben der Einführung der schärfsten Zuzugsbeschränkungen für Ausländer in Westeuropa auch als enger Verbündeter von US-Präsident George W. Bush profiliert und führte Dänemark mit in den Irak-Krieg.

Es war eine vorgezogene Wahl. Regulär hätte sie erst 2009 stattgefunden.