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Katastrophenhilfe für Erdbebenopfer läuft an

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Katastrophenhilfe für Erdbebenopfer läuft an

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Nach dem schweren Erdbeben in Nordchile hat die Regierung 500 Notunterkünfte in das Katastrophengebiet transportiert. Das Beben der Stärke 7,7 zerstörte mehr als 1200 Häuser. Zwei Menschen starben, 140 weitere wurden verletzt. Etwa 50 Straßenarbeiter wurden in einem Tunnel eingeschlossen.

Das Epizentrum des Bebens lag in dem kleinen Ort Quillagua etwa 106 Kilometer westlich von Calama in 60 Kilometern Tiefe. Staatspräsidentin Michelle Bachelet will sich im Laufe des Tages vor Ort ein Bild von der Lage machen.

Durch das Beben wurden zeitweise die Telefonverbindungen und die Stromversorgung unterbrochen. Mehrere Kupferbergwerke stellten vorübergehend die Fördung ein. In der Region befinden sich die größten Kupfervorkommen Chiles.