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Reisende in Deutschland reagieren unterschiedlich auf Bahnstreik

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Reisende in Deutschland reagieren unterschiedlich auf Bahnstreik

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Vom größten Streik in der Geschichte der Deutschen Bahn sind seit heute morgen erneut Millionen Pendler und erstmals auch Fernreisende betroffen. Besonders im Osten Deutschlands gebe es massive Behinderungen im Regionalverkehr, sagte ein Bahnsprecher. Dort seien nur zehn Prozent der Züge unterwegs. Im Westen ist die Situation für Pendler und Reisende Bahnangaben zufolge etwas besser: Dort fahren etwa 50 Prozent der Regionalbahnen. Die Reisenden reagierten unterschiedlich auf die massiven Behinderungen. Für die einen ist inverständlich, dass es nicht längst eine Einigung geben hat, andere fordern, dass die Bundesregierung sich einschaltet und wieder andere bemängeln vor allem die schlecht organisierten Notfahrplähne der Deutschen Bahn.

Im S-Bahnverkehr in Stuttgart und in Frankfurt am Main fährt nach Angaben der Bahn etwa ein Drittel der Züge. In der Berliner Innenstadt verkehrten die S-Bahnen im 20-Minuten-Takt, in den Außenbezirken im 40-Minuten-Takt. In Hamburg fährt die S-Bahn mit 40 Prozent ihrer Leistung.