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Stillstand in Deutschland - Am dritten Streiktag sorgt sich der Handel ums Weihnachtsgeschäft

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Stillstand in Deutschland - Am dritten Streiktag sorgt sich der Handel ums Weihnachtsgeschäft

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Im Tarifstreit der deutschen Lokführer bleiben die Fronten verhärtet: Die Gewerkschaft GDL drohte mit unbefristeten Streiks, sollte die Bahn ihr Angebot nicht nachbessern. Die werde jedoch nicht “einknicken”, so ein Sprecher. Das Unternehmen lasse sich seine Wettbewerbsfähigkeit nicht kaputtmachen.

Besonders betroffen war wieder der Osten: Hier fuhr nach Bahn-Angaben nur jeder fünfte Regionalzug, im Westen jeder zweite. Im Fernverkehr rollte jeder dritte ICE. Die Lokführer fordern einen eigenen Tarifvertrag und bis zu 31 Prozent mehr Lohn. GDL-Chef Manfred Schell hatte zuletzt von einer “zweistelligen” Erhöhung gesprochen.

Am dritten Tag des Ausstands im Güterverkehr fürchtet der Einzelhandel um das Weihnachtsgeschäft: Im Fall unbefristeter Streiks könnten Lücken in den Regalen entstehen, sagte ein Verbands-Sprecher. In der Nacht soll der Streik enden. Am Montag will die GDL über weitere Ausstände beraten.