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Israelische Versprechen vor Nahost-Konferenz

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Israelische Versprechen vor Nahost-Konferenz

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Eine Woche vor der Nahost-Konferenz in den USA haben sich beide Seiten noch einmal getroffen. In Jerusalem sprach Israels Regierungschef Ehud Olmert mit Palästinenserpräsident Machmud Abbas.

Olmert kündigte einen Baustopp für neue jüdische Siedlungen in den Palästinensergebieten an. Über den Ausbau bestehender Siedlungen sagte er nichts; die palästinensische Seite kritisierte die Ankündigung daher. Außerdem will Israel illegale Außenposten abreißen, die viele Siedler zur Verteidigung errichtet haben.

Der israelische Regierungschef sagte auch zu, man werde weit über vierhundert gefangene Palästinenser freilassen. Die Palästinenser wollen allerdings, dass zweitausend ihrer Männer aus israelischen Gefängnissen zurückkehren. Bei einer Kundgebung in Gaza-Stadt verlangten erneut auch Angehörige von Häftlingen die Freilassung.

Überraschend kündigte Olmert für Dienstag einen Besuch in Ägypten an. Offenbar will er dort für eine Teilnahme an der Nahost-Konferenz werben. Bisher ist immer noch offen, welche arabischen Länder zu dem Treffen kommen werden. Die Arabische Liga will darüber am Freitag entscheiden.