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Wiederaufbau in Bangladesch: Bis zu 10.000 Todesopfer befürchtet

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Wiederaufbau in Bangladesch: Bis zu 10.000 Todesopfer befürchtet

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Nach dem verheerenden Zyklon “Sidr” in Bangladesch versuchen die Überlebenden, ihre zerstörten Häuser wieder aufzubauen. Jasaldia ist eines der Dörfer, die von dem Sturm schwer getroffen wurden. Die Ernte ist vernichtet und im Fluss treiben immer wieder Leichen vorbei. Die Behörden befürchten, dass “Sidr” im ganzen Land bis zu 10.000 Menschenleben gefordert hat. Rund 2000 Todesopfer wurden bereits bestätigt. “Nichts ist übrig geblieben”, klagt ein Bewohner Jasaldias. “Als ich zurückkam, sah ich nur zerstörte Häuser und Leichen, überall Leichen…”

Jasaldia liegt im Süden des Landes, der am schwersten von dem Zyklon betroffen wurde. Einen Überblick über die Lage zu bekommen, gestaltet sich schwierig, da viele Orte von der Außenwelt abgeschnitten sind. Hilfsorganisationen versuchen, die Menschen mit Nahrungsmitteln und Wasser zu versorgen. Rund 60.000 Bewohner des Landes sind auf Hilfe angewiesen. Die EU stellte 1,5 Millionen Euro zur Verfügung und schickte europäische Experten zur Unterstützung der Hilfsmaßnahmen.