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Chavez in Paris: kein Lebenszeichen von FARC-Geisel Betancourt

Der venezolanische Präsident Hugo Chavez hat sich in Paris mit dem französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy getroffen. Ein wichtiges Thema waren die Vermittlungsbemühungen von Chavez, die von der Untergrundorganisation FARC in Kolumbien als Geisel festgehaltene kolumbianische Politikerin mit französischem Pass, Ingrid Betancourt, freizubekommen. “Wir sind beide optimistisch, dass nicht nur Ingrid, sondern auch die anderen FARC-Geiseln frei kommen,” sagte der venezolanische Präsident.

Die 22-jährige Tochter Betancourts Melanie hat ihre Mutter seit fünf Jahren nicht mehr gesehen. Sie sagte: “Präsident Chavez hat versichert, dass meine Mutter am Leben ist. Er ist sich dessen sicher, aber wir brauchen einen Beweis, damit es zu Verhandlungen kommen kann.”

Die kolumbianische Regierung hat Chavez für seine Vermittlertätigkeit ein Ultimatum bis Ende Dezember gesetzt. Seit Mitte 2003 gibt es kein verlässliches Lebenszeichen mehr von Betancourt.

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