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Commonwealth-Gipfel tagt nach Ausschluss Pakistans

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Commonwealth-Gipfel tagt nach Ausschluss Pakistans

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Mit Musik und Tanz ist am Freitag der Commonwealth-Gipfel in der ugandischen Hauptstadt Kampala eröffnet worden. Im Commonwealth sind 53 Länder freiwillig zusammengeschlossen, die meisten davon frühere britische Kolonien. Auf dem Gipfel-Programm stehen neben der Lage in Pakistan Erklärungen zu den Folgen des Klimawandels für Afrika sowie zur Armutsbekämpfung. Neben rund 4000 Delegierten reiste auch Königin Elizabeth II. an. Sie hat als Oberhaupt des Commonwealth freilich hauptsächlich Symbolkraft. Es ist ihre erste Reise nach Uganda seit 1954. “Ich bin erfreut, Sie hier in Kampala zu treffen”, sagte die britische Königin, “und zu sehen, dass sich der Commonwealth so guter Gesundheit erfreut.”

Der wohl wichtigste Beschluss fiel schon im Vorfeld: Das Aktionskomitee des Staatenbundes setzte am Donnerstag Pakistans Mitgliedschaft in der Gemeinschaft aus. Der andauernde Ausnahmezustand stelle eine schwere Verletzung der Werte des Commonwealth dar, hieß es. Islamabad kritisierte die Entscheidung als “ungerechtfertigt”.