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Kabinettsumbildung nach dänischer Parlamentswahl

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Kabinettsumbildung nach dänischer Parlamentswahl

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Neun Tage nach den Parlamentswahlen hat der dänische Ministerpräsident Anders Fogh Rasmussen sein Kabinett umgebildet. Als wichtigste Neubesetzung galt in Kopenhagen die Ernennung seines Parteifreundes und Namensvetters Lars Lokke Rasmussen zum Finanzminister. Er gilt als wahrscheinlicher Nachfolger des seit sechs Jahren amtierenden Regierungschefs. Anders Fogh Rasmussen ernannte zudem Birthe Ronn Hornbech von den Rechtsliberalen zur neuen Integrationsministerin. Dies galt als Signal für eine begrenzte Liberalisierung der rigorosen dänischen Ausländerpolitik. Im neuen Folketing verfügen die beiden Regierungsparteien – die Rechtsliberalen und die Konservativen – nicht über die absolute Mehrheit. Sie sind wie bisher auf die rechtspopulistische DVP angewiesen. Gestern hatte Rasmussen eine stärkere Zusammenarbeit als bisher mit Zentrumsparteien und Sozialdemokraten signalisiert.