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Unglück im Ewigen Eis: Kreuzfahrtschiff rammt Eisberg in der Antarktis

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Unglück im Ewigen Eis: Kreuzfahrtschiff rammt Eisberg in der Antarktis

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Für mehr als 150 Menschen ist ein Abenteuerurlaub zum Drama geworden: Erinnerungen an die “Titanic” wurden wach, als das Kreuzfahrtschiff “Explorer” am Freitag morgen vor der argentinischen Küste einen Eisberg rammte und zu sinken drohte. Allerdings hatten die Passagiere und Besatzungsmitglieder mehr Glück: Sie wurden von einem norwegischen Schiff gerettet. Das Unglück ereignete sich nahe den Südlichen Shetlandinseln, rund 120 Kilometer nördlich der antarktischen Halbinsel. Unter den geretteten Passagieren befand sich auch ein Deutscher.

Britische Medien berichteten, bei einer Inspektion im Vorfeld seien mehrere Sicherheitsprobleme an dem Schiff entdeckt worden. Die “Explorer” war 1969 in Finnland gebaut worden, als erstes speziell für Expeditionen im Polargebiet angefertigtes Kreuzfahrtschiff. Schon 1972 wurde allerdings ein ähnlicher Unfall verzeichnet: Damals lief die “Explorer” mit mehr als 160 Menschen an Bord bei einem Sturm im Gebiet der Antarktis auf Grund und wurde schwer beschädigt. 1993 war das Schiff zuletzt generalüberholt worden.