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Erleichterung über Lebenszeichen von Betancourt

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Erleichterung über Lebenszeichen von Betancourt

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Von der in Kolmbien entführten früheren Präsidentschaftskandidatin Ingrid Betancourt ist ein neues Lebenszeichen aufgetaucht. Die kolumbianische Regierung präsentierte ein Video, das Betancourt und weitere Geiseln zeigt. Es ist das erste Lebenszeichen von ihr seit mehr als vier Jahren. Betancourt, die auch die französische Staatsbürgerschaft hat, war im Februar 2002 während des Präsidentschaftswahlkampfes von Rebellen der marxistischen FARC entführt worden.

Auf den Bildern wirkt sie abgemagert. Sie blickt starr vor sich auf den Boden, Bewegungen sind nicht zu sehen. Das Video soll am 24. Oktober entstanden sein. Luis Carlos Restrepo sagte für die kolumbianische Regierung, dieser neue Lebensbeweis sei Ende Oktober entstanden, auch wenn es unterschiedliche Angaben im Hinblick auf das Datum der Aufzeichnung gebe.

Die Regierung werde alles unternehmen, um die Geiseln zu befreien. Auf dem Video sind auch drei US-Amerikaner zu sehen, die von den Rebellen entführt wurden. Gegenwärtig hält die FARC außerdem 50 Politiker als Geiseln fest, mit denen sie inhaftierte Gesinnungsgenossen freipressen will.

Das Video ist nach Angaben der Regierung bei einem Einsatz gegen die FARC-Rebellen zusammen mit anderen Videos sichergestellt worden. In den vergangenen Jahren gab es nur wenige Lebenszeichen von Betancourt.