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Stillstand bei "Schwarzem Freitag"

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Stillstand bei "Schwarzem Freitag"

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Ein Generalstreik hat in Italien zu massiven Verkehrsbehinderungen geführt. Vor allem in Rom und Mailand blieben Busse und Bahnen im Depot. Die Staatsbahn Trenitalia sagte hunderte Verbindungen ab. Betroffen waren auch der Flug- und Schiffsverkehr.

Der Ausstand richtete sich gegen Finanzkürzungen für das kommende Jahr. Ein letztes Gespräch zwischen Gewerkschaften und Regierung hatte keine Einigung gebracht: “Wir streiken gegen einen Haushalt ohne Geld”, so ein Busfahrer, “wir stehen zusammen, zumindest hoffe ich, dass wir das tun. Und ich hoffe, dass die Menschen Verständnis haben.”

Nach Angaben der Gewerkschaften war die Beteiligung sehr hoch. Im ganzen Land legten hunderttausende Beschäftige für mehrere Stunden die Arbeit nieder. Der Ausstand richtete sich auch gegen die desolate Lage bei der italienischen Staatsbahn und der nationalen Fluglinie Alitalia, die privatisiert werden soll. In Rom wurden mehr als 160 Flüge gestrichen, in Mailand über 200. Betroffen waren auch Verbindungen ins Ausland.