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General der Afrikanischen Union warnt vor Scheitern der Mission in Darfur

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General der Afrikanischen Union warnt vor Scheitern der Mission in Darfur

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Sollte die Friedensmission der UNO und der Afrikanischen Union in der sudanesischen Krisenprovinz Darfur scheitern, hätte dies schlimme Folgen: Laut dem General der Friedenstruppen der Afrikanischen Union, Martin Luther Agwai, würde Darfur in diesem Fall erneut in einer Spirale der Gewalt versinken. 26.000 Soldaten sollen Anfang Januar in der Region stationiert werden – aber die Mission ist gefährdet. “Wenn man von 6000 oder auch 9000 Mann verlangt, plötzlich die Arbeit von 26.000 Soldaten zu tun, dann ist das wahrlich eine Herkules-Aufgabe”, sagte Agwai vor zahlreichen Journalisten. Und weiter: “Wenn wir das Leiden in Darfur beenden wollen, dann müssen wir handlungsfähig sein, auch jene, die sich als Freunde der Regierung in Khartum bezeichnen, auch die Sudanesen. Das ist nun ihre Herausforderung.”

Aber gerade die Regierung des Sudan ist es, die nach Angaben der UNO die Mission behindert. So soll Khartum unter anderem die Vergabe von Flugrechten verzögern. Die Soldaten der Afrikanischen Union stehen allein jedoch auf verlorenem Posten: Sie konnten die Gewalt in Darfur bislang nicht beenden.