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Britische Lehrerin im Sudan begnadigt

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Britische Lehrerin im Sudan begnadigt

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Die britische Lehrerin im Sudan ist gerettet. Dank einer Begnadigung durch den sudanesischen Präsidenten. Die 54jährigen Gillan Gibbons war zu 15 Tagen Haft verurteilt worden, weil sie nicht verhindert hatte, dass ihre Schüler einem Teddybären den Namen Mohammed gaben.
Der Teddybär ist das Maskottchen dieser Klasse von 7jährigen Kindern britischer und sudanesischer Herkunft.
Es handelt sich um die einzige christliche Schule – eine Privatschule – in dem afrikanischen Land, in dem der Islam Staatsreligion ist.
Sie wurde der Beleidigung des Propheten beschuldigt, den der Name Mohammed sei als Name des Propheten heilig und deshalb sei es eine Beleidigung, ihn für so etwas profanes wie einen Teddybären zu verwenden.

Andere ausländische Lehrer in Khartum sind jetzt verunsichert und werfen der Lehrerin Unwissenheit und Naivität vor.

Nach der Verurteilung hatten sich muslimische Oberhausabgeordnete – darunter Baroness Sayeeda Warrsi und Lord Nazim Ahmed für die britische Staatsbürgerin eingesetzt.

In Khartum wurde die Schule vorerst geschossen, weil man Ausschreitungen befürchtete.