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Urteil gegen Islamisten auf den Philippinen

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Urteil gegen Islamisten auf den Philippinen

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Ein Gericht auf den Philippinen hat vierzehn Islamisten zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Männer gehören der Rebellengruppe Abu Sayyaf an. Vier weitere Angeklagte wurden freigesprochen. Damit geht ein vier Jahre währender Prozess zu Ende.

Die Verurteilten hatten 2001 eine Feriensiedlung überfallen und zwanzig Menschen entführt; drei von ihnen waren Urlauber aus den USA, die anderen Einheimische. Einige der Geiseln blieben über ein Jahr lang in ihrer Gewalt.

Die Entführer brachten sie auf andere Inseln und wechselten dort ständig ihren Aufenthaltsort, während sie mit der philippinischen Regierung über ein Lösegeld verhandelten. Knapp eine Million Dollar wurden während dieser Zeit an Abu Sayyaf gezahlt.

Schließlich befreite die Armee die verbliebenen Geiseln im Sommer 2002 mit Gewalt; zwei von ihnen kamen dabei aber ums Leben. Drei andere waren schon von den Entführern umgebracht worden.