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Ölpest an Südkoreas Küste befürchtet

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Ölpest an Südkoreas Küste befürchtet

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Mehr als 10.000 Tonnen Öl sind bei einem Schiffsunglück vor der Küste Südkoreas ins Meer gelaufen. Nach Angaben der Regierung in Seoul hatte der in Hongkong registrierte Tanker “Hebei Spirit” rund zehn Kilometer vor der Küste bei Taean auf die Einfahrt in den Hafen gewartet, als er von dem antriebslosen Lastkahn gerammt wurde. Zu der Zeit herrschte im Gelben Meer stürmisches Wetter. Dabei habe sich der Kahn anscheinend von einem Schlepper gelöst, hieß es in Seoul. Bei der Kollision habe ein Kran auf dem Lastkahn drei Löcher in die Außenwand des Tankers gerissen. Nun wird befürchtet, dass das ausgelaufene Öl in der Nacht oder am Samstag die Küste erreicht.
Die niedrigen Temperaturen würden jedoch helfen, dass das Öl schneller verklumpen könne, sagte ein Regierungssprecher. Zudem seien bereits
schwimmende Barrieren ausgelegt worden, um die Öllache einzudämmen.