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Strauss-Kahn will beim IWF 15 Prozent aller Stellen abbauen

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Strauss-Kahn will beim IWF 15 Prozent aller Stellen abbauen

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Beim Internationalen Währungsfonds sollen 15 Prozent aller Stellen gestrichen werden. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf den neuen Direktor Dominique Strauss-Kahn, der die Finanzinstitution verschlanken wolle. Es wäre der erste größere Stellenabbau seit der Gründung des IWF 1945.

Der Fonds leidet unter Einnahmeschwund, seit Schwellenländer immer seltener auf seine Kredite zurückgreifen. Der IWF, dem 185 Mitgliedsländer angehören, hat mehr als 2600 Beschäftigte. Er verfügt über potenzielle Einlagen über 235 Milliarden Euro.

Strauss-Kahn zufolge droht dem IWF ein massives Defizit, sollte die Nachfrage nach Krediten nicht wieder steigen. Deswegen wolle er Personal abbauen. Da er zweifele, dass Angebote für ein “freiwilliges Ausscheiden” ausreichten, seien wohl Entlassungen nötig, so Straus-Kahn.