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Achtzig Staats-und Regierungschefs aus Afrika und Europa haben sich in Lissabon getroffen

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Achtzig Staats-und Regierungschefs aus Afrika und Europa haben sich in Lissabon getroffen

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Erstmals wieder seit acht Jahren zum EU-Afrika-Gipfel. Europäer und Afrikaner hadern seit Jahren miteinander. Menschenrechte und Fragen der Regierungsführung hatten immer wieder zu Zerwürfnissen zwischen den Kontinenten geführt. Das soll jetzt anders werden, findet der EU-Ratsvorsitzende Jose Socrates.

In seiner Eröffnungsrede betonte er die Notwendigkeit, die Chancen für ein erfolgreiches Gipfelergebniss, zu nutzen. Die Tragödien in Somalia und Dafur zwingt die Gipfelteilnehmer zum Erfolg. Ghanas Präsident und Vorsitzender der Afrikanischen Union John Kufour sieht das genauso und er verlangt für seinen schwarzen Kontinent nicht weniger als einen Zeitenwechsel. Er erinnerte daran, dass die 500jährigen Beziehungen zwischen Afrika und Europa keineswegs immer glücklich verlaufen waren.

Er sieht nun die historische Chance, diese Ungerechtigkeiten zu korrigieren und eine neue Partnerschaft mit Europa zu starten. Eine Partnerschaft auf Augenhöhe wollen alle Gipfelteilnehmer. Vor allem aber die Europäer kritisierten heftig, den greisen Diktator Simbabwes, Robert Mugabe, der ständig die Menschenrechte in seinem Land, verletzt. Wegen dessen Anwesenheit in Lissabon, hat der britische Premier Gorden Brown seine Gipfelteilnahme, abgesagt.