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Aufräumen nach dem Tankerunfall: Weite Küstenteile vom Öl verschmutzt

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Aufräumen nach dem Tankerunfall: Weite Küstenteile vom Öl verschmutzt

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Nach dem Tankerunglück vor Südkorea sind die Aufräumarbeiten im Gange: Mehr als 6000 Menschen sind nach Angaben der Behörden im Einsatz. Die Regierung stufte die Lage offiziell als “Katastrophe” ein. Medienberichten zufolge ist ein 17 Kilometer langer Küstenstreifen vom Öl verschmutzt, darunter auch der Strand von Mallipo, einer der bekanntesten des Landes.

Es werde sicher zwei, drei Jahre dauern, um die Küste zu säubern, schätzte eine Anwohnerin. Er sei sprachlos, sagte ein Mann, das Leben der Menschen hänge vom Meer ab, jetzt sei alles verschmutzt.

Ein Tanker war am Freitagmorgen von einem Lastkahn gerammt worden. Die rund 250.000 Tonnen Rohöl an Bord sollten im Hafen von Daesan gelöscht werden. Durch drei Lecks waren mehr als 10.000 Tonnen Öl waren ausgetreten, sie bedrohen zahlreiche Zuchtbetriebe für Meerestiere. Schiffe und Hubschrauber versuchten, den Ölteppich einzudämmen; es ist der bislang größte vor Südkorea.