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Der EU-Afrika-Gipfel in Lissabon hat ein Ergebniss

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Der EU-Afrika-Gipfel in Lissabon hat ein Ergebniss

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Die neue Gemeinsame Strategie. Diese sieht u.a. die Abschaffung von Handelshemmissen vor. In Afrika ist davon derzeit wenig zu spüren. Die Welthandelsorganisation WTO hatte vor allem die Mengenbegrenzung für afrikanische Exporte nach Europa für illegal erklärt. Vor sieben Jahren. Bis Ende Dezember muss ein neues Abkommen her. Doch Europa hat bis heute den afrikanischen Staaten keinen Vertrag angeboten. Senegals Präsident Abdulaye Wade, sagt deutlich, was er davon hält.
“ Den alten Vertrag haben wir abgelehnt. Für uns ist die Sache erledigt. Wenn die EU nur diskutieren will und nichts Neues vorlegt, dann präsentieren wir eben unsere Vorstellungen.”

Die Verhandlungen stocken, da helfen auch blumige Beschreibungen über das tolle Gipfelergebniss nichts. Der Vorsitzende der Afrikanischen Union Oumar Konare meint: “ Wir können uns nicht einigen, aber das ist nicht das Ende der Verhandlungen. Wir machen weiter, bis wir eine gerechte Lösung für alle haben.” Das kann aber noch dauern. Um die Umwelt zu schützen, muss auch Afrika noch viel Hausaufgaben machen. Die EU muss viel Geld in den schwarzen Kontinent pumpen und darauf achten, dass die Menschenrechte dort gewahrt werden.