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EU will Partnerschaft mit Afrika erneuern

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EU will Partnerschaft mit Afrika erneuern

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Mit einem gemeinsamen Abendessen ist der erste Tag des Gipfeltreffens zwischen Afrikanischer Union und EU in Lissabon zu Ende gegangen. Während der Gespräche am Tag übernahm die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel eine führende Rolle in der Debatte um Menschenrechte und gute Regierungsführung, dafür musste sie auch Kritik einstecken. Portugals Staatspräsident Cavaco Silva sprach von einer neuen Partnerschaft zwischen der EU und Afrika. Die EU feiere ihre 50.

Geburtstag, in Afrika habe vor 50 Jahren der Unabhängigkeitsprozess begonnen. Das sei der ideale Moment für eine neue Partnerschaft, die auf den Werten der Freiheit, der Demokratie, der Gleichheit, der Solidarität, des Rechtsstaates und des Respekts vor den Menschenrechten basiere. Eine Partnerschaft, die in Richtung Zukunft gerichtet sei. Die Rede verpasst hat Robert Mugabe. Der umstrittene Staatschef Simbabwes kam zu spät zum Abendessen. Bundeskanzlerin Merkel hatte von “Problemen” in Simbabwe gesprochen und sich “sehr beunruhigt” über die Lage dort geäußert. Wegen der Anwesenheit Mugabes blieb der britische Regierungschef Gordon Brown dem Gipfel fern.