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Neue EU-Direktive schützt Verbraucher vor unfairen Geschäftspraktiken

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Neue EU-Direktive schützt Verbraucher vor unfairen Geschäftspraktiken

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Die Festtage nahen, und Millionen Bürger machen derzeit ihre Weihnachtseinkäufe. Entweder online, per Katalog oder in Einkaufszentren. So mancher wird dabei auf unfaire Geschäftspraktiken stoßen: irreführende Werbung, Pseudo-Lotterien oder schlicht falsche Versprechungen.

Seit dieser Woche ist eine EU-Direktive in Kraft, die zusammen mit nationalem Recht die Verbraucher schützt, wie der britische Kartellwächter Mike Haley erklärt. Die Behörden hätten nun größere Inspektionsmöglichkeiten und könnten besser gegen unfaire Praktiken vorgehen.

Die neue Direktive hilft nicht nur den Verbrauchern, sondern auch der Wirtschaft insgesamt. Der Einzelhandel solle niemanden in der EU betrügen dürfen, sagt Verbraucherkommissarin Meglena Kuneva. Vertrauen sei die Grundlage jedes wirtschaftlichen Handelns.

Vor allem im grenzüberschreitenden Handel soll die Direktive dazu beitragen, das Vertrauen der Verbraucher zu stärken. Künftig wird ein Kauf in einem Nachbarland nicht länger mit Risiken behaftet sein. Die Direktive harmonisiert die nationalen Gesetze und stellt das Interesse der Bürger in den Mittelpunkt.