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Novartis baut 2500 Stellen ab

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Novartis baut 2500 Stellen ab

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Der Schweizer Pharmariese Novartis hat den Abbau von 2500 seiner rund 100.000 Stellen angekündigt.
Dadurch sollen bis 2010 rund 1,1 Milliarden Euro
eingespart werden. Der Basler Konzern reagiert mit der Straffung von Management und Verwaltung auf die Wachstumsabschwächung im Hauptgeschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten.

Im laufenden Jahr war der Konzerngewinn beständig gesunken. Hatte es im ersten Quartal noch einen Ertrag von 1,6 Milliarden Euro gegeben, so waren es von Juli bis September nur noch 1,1 Milliarden Euro.

Novartis hat bei einer Reihe von geplanten Zulassungen Rückschläge erlitten. Außerdem ringt das Unternehmen mit branchenweiten Problemen wie dem anhaltenden Preisdruck auf Arzneimitteln, wachsenden Forschungs- und Entwicklungskosten sowie der Konkurrenz durch Nachahmerpräparate.

Auch die weltweit grössten Pharmakonzerne Pfizer und GlaxoSmithKline haben Restrukturierungen laufen. Novartis rechnet indes spätestens im zweiten Quartal 2008 wieder mit Wachstumsimpulsen.