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Große Geberkonferenz soll Palästinensern helfen

In Paris beginnt am Montag die größte internationale Geberkonferenz für die Palästinenser seit 1996. Die Organisatoren erwarten Delegationen aus rund 90 Ländern. Deutschland hat 200 Millionen Euro für Hilfsprojekte der palästinensischen Autonomiebehörde zugesagt. Insgesamt wünscht sich der amtierende palästinensische Ministerpräsident Salam Fajad rund 4 Milliarden Euro für die kommenden drei Jahre.

“Es kann kein normales Wirtschaftsleben in Palästina geben, solange es Restriktionen gibt. Die Summe vin 4 Milliarden Euro, die wir benötigen, ist ein Indikator für den Erfolg der Konferenz”, sagte Fajad.

Das Treffen ist ein erster wichtiger Schritt nach der Nahostkonferenz von Annapolis. Nach Angaben der Weltbank ist das Pro-Kopf-Einkommen in den Palästinensergebieten seit 1999 um 40 Prozent auf 1130 Dollar pro Jahr gesunken. Nach Ansicht der Weltbank nützen alle Hilfszusagen nichts, wenn Israel seine Blockademaßnahmen gegen die Palästinenser aufrechterhält.

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