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Konservativer Kandidat gewinnt Präsidentenwahlen in Südkorea

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Konservativer Kandidat gewinnt Präsidentenwahlen in Südkorea

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Ein Triumph für das konservative Lager in Südkorea: Der frühere Oberbürgermeister von Seoul, Lee Myung Bak, hat sich am Mittwoch zum Sieger der Präsidentschaftswahlen erklärt. Vor allem die Unbeliebtheit der Regierung um den amtierenden Präsidenten Roh Moo Hyun dürfte dem Kandidaten der “Großen Nationalpartei” zum Sieg verholfen haben. Lee, ein ehemaliger Spitzenmanager beim Konzern Hyundai, versprach, sich für die Ankurbelung der Wirtschaft einzusetzen.

Nach Auszählung von mehr als 70 Prozent der Stimmen lag Lee bei 47,5 Prozent. Sein größter Rivale, der Liberale Chung Dong Young, kam nur auf rund 27 Prozent und gestand seine Niederlage ein. Damit verliert das liberale Lager nach fast 10 Jahren die Macht in Südkorea. Die Wahlbeteiligung fiel mit 60 Prozent vergleichsweise gering aus. Lee hatte schon vor den Wahlen als klarer Favorit gegolten und viele Südkoreaner waren daher den Urnen ferngeblieben.