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Wachstum in Japan fällt geringer aus als erwartet

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Wachstum in Japan fällt geringer aus als erwartet

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Die japanische Regierung hat die Wachstumsprognose für das laufende Haushaltsjahr deutlich nach unten korrigiert. Statt eines Anstiegs des Bruttoinlandsprodukts um 2,1 Prozent rechnet Tokio nur noch mit einem Plus von 1,3 Prozent.

Die Experten der Regierung machten dafür einen Einbruch im Immobiliensektor verantwortlich, nachdem strengere Baurichtlinien eingeführt worden waren. Mit der Hypothekenkrise in den USA gebe es keinen Zusammenhang.

Auch für das Haushaltsjahr 2008/2009 wurden die Erwartungen zurückgeschraubt. Die ursprünglich prognostizierte Wachstumsrate von 2,2 Prozent werde nicht erreicht, sondern vermutlich nur zwei Prozent. Insgesamt werde der Aufschwung aber nicht völlig einschlafen, sondern allenfalls mit geringerer Dynamik auftreten.

Positive Signale kamen unterdessen von der Autoindustrie. So rechnet Honda nach einem Absatzrekord 2007 auch im neuen Jahr mit steigenden Verkaufszahlen. Ähnliches war auch von Branchenkollegen zu hören.