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Europas Schlagbäume fallen - Schengen-Raum wächst

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Europas Schlagbäume fallen - Schengen-Raum wächst

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Zur Feier der Ausweitung des Schengen-Raums haben die Regierungschefs von Österreich und der Slowakei symbolisch ein Exemplar am Grenzübergang Berg/Petrzalka zersägt.

In dieser Nacht, um Null Uhr eins, treten neun Neumitglieder der EU-Osterweiterungsrunde dem Schengen-Raum bei. Damit fallen die Grenzkontrollen zwischen ihnen und den Altmitgliedern weg.

Bei der Feier mit Österreichs Kanzler Alfred Gusenbauer freute sich der slowakische Ministerpräsident Robert Fico, dass man nun über 4.000 Kilometer von Tallin in Estland bis nach Lissabon in Portugal reisen könne, ohne kontrolliert zu werden. Dies gilt zunächst für Straßen-, Schienen- und Schiffsverkehr, die Flughäfen folgen im März.

Auch an der österreichisch-ungarischen Grenze fiel symbolisch ein letzter Rest des Eisernen Vorhangs. Und damit die alte Grenze ein Ort der Verweilens wird, weihte man gleich eine neue Bank ein.

Ungarn und die übrigen ost- und mitteleuropäischen Neumitglieder übernehmen nun aber auch die Verantwortung für die Sicherung der EU-Außengrenze.