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Meningitswelle: Zwangsimpfungen in Norditalien

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Meningitswelle: Zwangsimpfungen in Norditalien

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Nach einem Meningitis-Ausbruch hat die Gesundheitsbehörde der norditalienischen Provinz Treviso die Zwangsimpfung aller Bewohner im Alter von 15 bis 29 Jahren angeordnet. Die Entscheidung wurde getroffen, nachdem bei einem Jugendlichen
Meningokokken jenes Types festgestellt wurden, der in der Provinz bereits drei Todesfälle verursacht hat.

Beunruhigend für die Amtsärzte: der 25-jährige hatte keinen Kontakt zu jenen Personen, die sich bislang angesteckt haben. Drei Personen sind bereits an der Krankheit gestorben, fünf liegen mit
mit Meningitis im Krankenhaus von Treviso.

Der Direktor des Gesundheitsamtes von Treviso betont, wer sich im Urlaub befindet kann Anfang kommenden Jahres geimpft werden.

Die Meningitiswelle ist auf ein von Südamerikanern veranstaltetes Fest zurückzuführen sind. Dabei soll die Frau aus einem Glas getrunken haben, das eine mit Meningokokken infizierte Person benutzt hatte.