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Ohrfeige für Militärregierung in Thailand

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Ohrfeige für Militärregierung in Thailand

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Bei den Parlamentswahlen in Thailand haben die herrschenden Militärs eine deutliche Abfuhr erhalten. 15 Monate nach dem Militärputsch ging die von Anhängern des gestürzten, im Exil lebenden Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra gegründete Partei PPP als Sieger hervor.

Der 72-jährige PPP-Chef Samak Sundaravej erklärte auf einer Pressekonferenz, dies sei das Ende der Militärherrschaft. Allerdings reichte es nicht für die absolute Mehrheit. Die PPP wird eine Koalition mit kleineren Parteien eingehen müssen. Auch ist noch unsicher, wie die Militärs reagieren werden.

Thaksin sagte in Hong Kong, für ihn sei die Lage klar: “Es wird bis ungefähr Mitte Februar dauern, bis eine demokratische Regierung steht. Dann kann ich auch in Betracht ziehen, zurückzukehren.” Auf Thaksin warten in seiner Heimat Gerichtsverfahren wegen Korruption.