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Hoffnung auf friedliche Weihnachten in Betlehem

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Hoffnung auf friedliche Weihnachten in Betlehem

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In Betlehem im Westjordanland hoffen die Menschen auf ein friedliches Weihnachten. Und ein lukratives: Dorthin, wo nach der Überlieferung Jesus Christus geboren wurde, hatten sich seit der Zweiten Intifada vor sieben Jahren nur wenige Pilger verirrt. Nach den wieder aufgenommenen Friedensverhandlungen gibt es wieder Hoffnung: Der Bürgermeister erwartet 40.000 Weihnachts-Touristen – doppelt so viele wie im vergangen Jahr. Es gilt höchste Sicherheitsstufe.

Eine Pilgerin aus Polen sagte, sie sei sehr aufgeregt, das ganze Leben habe sie darauf gewartet, in Betlehem Weihnachten zu feiern. Sie sei glücklich, und könne es kaum erwarten, dass es Mitternacht werde.

Die Souvernirverkäufer hoffen auf zahlungskräftige Besucher: Selbst Repliken der Sperranlage, die Bethlehem von Jerusalem trennt, sind zu kaufen. Das Geschäft laufe besser als in den vergangenen Jahren, so dieser Ladenbesitzer, hoffentlich gehe es so weiter. Die Gewalt hat der Stadt schwer zu schaffen gemacht: die Arbeitslosenquote liegt über 50 Prozent.

Während die weitgereisten Touristen mit Sonderbussen durch die Checkpoints gefahren werden, soll es für die wenigen Christen im Gazastreifen nur vereinzelt Genehmigungen für eine Ausreise nach Betlehem geben.