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Irak: Dutzende Tote bei neuen Anschlägen

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Irak: Dutzende Tote bei neuen Anschlägen

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Im Irak sind bei zwei Selbstmordanschlägen am Dienstag mindestens 33 Menschen getötet worden. 23 Iraker starben laut Polizeiangaben bei einem Angriff auf eine Verkaufsstelle für Gas im nordirakischen Beidschi. Einer der Terroristen sprengte sich mit seinem Fahrzeug in die Luft, zwei andere hatten sich unter die Wartenden gemischt und zündeten dort ihre Sprengstoffgürtel. Die Opfer wollten Propangas zum Kochen kaufen. Die Explosion riss einen zweieinhalb Meter tiefen Krater ins Erdreich. Nach Angaben von Medizinern könnte die Zahl der Todesopfer weiter steigen: Laut Polizeiangaben wurden mindestens 80 Menschen verletzt. Das Innenministerium entließ umgehend den Polizeichef von Beidschi, rund 200 Kilometer nördlich von Bagdad.

In Bakuba, rund 60 Kilometer südlich der Hauptstadt, wurden 10 Gäste einer Trauerfeier Opfer eines Anschlags. Mindestens fünf weitere seien verletzt worden, teilte das US-Militär mit. Der Attentäter sprengte sich neben einem Begräbniszug in die Luft. Die beiden Toten, ein Vater und sein Sohn, hatten als Freiwillige die US-Truppen unterstützt. Sie waren bei einem Schusswechsel mit amerikanischen Soldaten getötet worden.