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Papst spendet Segen "Urbi et Orbi"

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Papst spendet Segen "Urbi et Orbi"

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Vor zehntausenden Gläubigen hat Papst Benedikt der Sechzehnte in Rom den traditionellen Segen “Urbi et Orbi” gespendet. Das Oberhaupt der katholischen Kirche rief zu Frieden in der Welt auf, im Besonderen in Afghanistan, dem Irak und im Heiligen Land, sowie in anderen “leider zu oft vergessenen Krisensituationen”.

Auf der Welt gebe es immer mehr Flüchtlinge und Vertriebene, so der Papst, die auch vor Naturkatastrophen fliehen müssten. Diese seien immer häufiger die Folge menschlichen Handelns.

Die Ansprache vom Balkon des Petersdoms wurde in 57 Länder übertragen. Der Papst fügte Weihnachtsgrüße in 63 Sprachen hinzu, zum ersten Mal auch in Guarani, das in Paraguay, Argentinien, Bolivien und Brasilien gesprochen wird.

Mit der Formel “Urbi et Orbi” – “Der Stadt und dem Erdkreis” – wird ein vollkommener Ablass erteilt. Er gilt auch über Fernsehen, Radio und Internet.