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Dutzende Tote nach schweren Erdrutschen in Indonesien

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Dutzende Tote nach schweren Erdrutschen in Indonesien

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Die indonesische Insel Java ist nach schweren Regenfällen von einer Serie von Erdrutschen heimgesucht worden. Dutzende Menschen starben, manche Quellen sprechen von mehr als 100 Toten. Zudem werden viele Bewohner der Region vermisst. Vielfach sind die Zufahrtwege unter Schlammassen begraben, was die Rettungsarbeiten zusätzlich behindert. Die Behörden entsandten schweres Gerät, um Verschüttete schneller bergen zu können.

Betroffen ist eine Region etwa 500 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Jakarta. Hier hatte es mehr als 12 Stunden lang ununterbrochen geregnet, die Erde ist vollkommen aufgeweicht. Dutzende Häuser und ganze Straßenzüge wurden verschüttet. Laut dem Katastrophenschutz handelt es sich um die schlimmsten Muren seit einem Vierteljahrhundert. Seit einigen Jahren nimmt die Zahl der schweren Erdrutsche in Indonesien signifikant zu. Umweltschützer machen das Abholzen der Wälder dafür verantwortlich und kritisieren, dass sich niemand um eine Wiederaufforstung der Kahlgeschlagenen Gebiete kümmert.