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Iranische Juden wandern nach Israel aus

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Iranische Juden wandern nach Israel aus

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Bewegendes Wiedersehen in Tel Aviv: Rund 40 jüdische Einwanderer aus dem Iran sind in Israel eingetroffen. Israelischen Medien zufolge ist es die größte Gruppe Immigranten seit dem Sturz des Schah-Regimes 1979.

Die Einwanderer kamen über ein geheim gehaltenes Drittland nach Israel. Am Ben Gurion-Flughafen wurden sie von Familienangehörigen empfangen. Einige hatten sich 25 Jahre nicht gesehen. Bei der Einbürgerung hilft die Jewish Agency – mit Spenden von Juden und Christen, vor allem aus den USA, wie ein Sprecher erklärte. Jeder Einwanderer erhalte 10.000 US-Dollar – umgerechnet rund 7000 Euro – zusätzlich zu dem, was der israelische Staat bereitsstelle.

Vor der Islamischen Revolution von 1979 lebten rund 100.000 Juden im Iran, heute sind es noch rund 25.0000 – die größte Gruppe im Nahen Osten außerhalb Israels. Die iranische Verfassung garantiert der jüdischen Minderheit Schutz. Präsident Ahmidendschad hatte jedoch mehrfach zur Zerstörung Israels aufgerufen.