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Keine Pause der Operation "Himmel" gegen Kinderpornographie

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Keine Pause der Operation "Himmel" gegen Kinderpornographie

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Im größten Fall von Kinderpornographie in Deutschland wird auch über die Weihnachtsfeiertage weiter ermittelt. Im gesamten Bundesgebiet gab es Durchsuchungen. Insgesamt stehen 12-tausend Menschen in 70 Ländern unter Verdacht. Ihnen wird vorgeworfen kinderpornographisches Material aus dem Internet runtergeladen oder besessen zu haben.

Die umfangreiche Fahndung war durch einen Hinweis eines Berliner Internetanbieters ausgelöst worden. Der hatte einen außergewöhnlich starken Datentransfer festgestellt und die Polizei informiert. Klaus Wiechmann von der Staatsanwaltschaft Halle zu der Operation namens “Himmel”: Man muss natürlich beachten, es sind ja nicht mehr Täter geworden, sondern die Täteranzahl denke ich liegt etwa gleich, aber die Ermittlungsmöglichkeiten sind besser geworden, man kann diesen Tätern besser auf die Spur kommen und da sind wir dabei und hoffen, da einen Beitrag zu leisten, die Kinderpornographie insgesamt zu bekämpfen”.

Die Operation geriet allerdings in die Kritik, weil Informationen zu früh veröffentlicht worden seien. Denn: gegen einen Großteil der Verdächtigen läuft bisher noch kein Verfahren. Sie seien nun vorgewarnt und könnten Beweismaterial beiseite schaffen, hieß es vom Landeskriminalamt Bayern.