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Westliche Berater vor der Ausweisung aus Afghanistan

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Westliche Berater vor der Ausweisung aus Afghanistan

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In Afghanistan sind zwei westliche Ausländer zu unerwünschten Personen erklärt worden. Die beiden Männer sollen das Land verlassen. Ihnen wird vorgeworfen, die nationale Sicherheit gefährdet zu haben. Es soll sich um einen Briten handeln, der für die Europäische Union arbeitet und einen Iren, der für die Vereinten Nationen tätig ist. Ein Sprecher der afghanischen Regierung hatte davor erklärt, die Ausländer seien verhaftet worden. Lokale Medien vermuten der Ausweisungsbeschluss stünde in Zusammenhang mit Besuchen der beiden in Helmand, einer Hochburg der Taliban.

Heute meldet der britische Daily Telegraph, dass der Auslandsgeheimdienst geheime Gespräche mit den Taliban begonnen habe, obwohl Premierminister Gordon Brown erklärt hatte, Großbritannien verhandele nicht mit Terroristen. Laut Zeitungsbericht hat es seit Sommer immer wieder Gespräche gegeben. Die britische Regierung behauptet, die einzigen Verhandlungen mit den Taliban gingen vom afghanischen Präsidenten Karsai aus. Karsai versuche Stammesführer von der Unterstützung der Taliban abzubringen.