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USA vor den Vorwahlen

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USA vor den Vorwahlen

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Die USA stehen vor dem Beginn eines Wahljahres. Da gab es im Wahlkampf kaum eine Weihnachtspause. Schließlich beginnen am 3. Januar die Vorwahlen. Dafür nutzt der Demokrat Barack Obama jede Gelegenheit, um sich eine gute Ausgangsposition zu sichern. Die Wähler sollen sagen: “Das ist mein Vertreter”. (it’s my guy.)

Seine innerparteiliche Konkurrentin Hillary Clinton eilt mit Mann und Tochter von einem Meeting zum nächsten. Ihre Taktik: Immer den Finger auf die Wunden legen, die die Bush-Politik dem Lande geschlagen hat.

Und auch der zum Zweitenmal antretende John Edwards sammelt seine Truppen. Unter der Losung: Druck machen! Dann kann man sein Ziel erreichen.

Der Bundesstaat Iowa, durch den traditionell mit den primeries von Anfang Januar die ersten Wahlstürme toben, war kurz vorher noch von einem ungewöhnlich starken Schneesturm heimgesucht worden.

Der Republikaner Mike Huckebee hatte sich für seinen Wahlkampfauftakt die wärmeren Gefilde von Florida ausgesucht. Sein Hauptthema dort war logischerweise das Handelsembargo gegen Kuba.

Während Mitt Romney, der Neuling unter den republikanischen Bewerbern, beim Skifahren in New Hampshire Hände schüttelte, setztete der ehemalige Bürgermeister von New York, Rudy Giulinani, auf patriotische Appelle. Und der gegen Bush beim letzten Mal unterlegene Senator John McCain beschwor die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts.