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Banges Warten auf Freilassung dreier FARC-Geiseln


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Banges Warten auf Freilassung dreier FARC-Geiseln

Die Freilassung von drei Geiseln der kolumbianischen FARC-Rebellen verzögert sich weiter. Eigentlich hätten die drei am Sonntag freikommen sollen: die 44-jährige Clara Rojas, ihr in Gefangenschaft geborener Sohn Emanuelle und die ehemalige Abgeordnete Consuelo Gonzales de Perdomo. Vorerst nicht freigelassen wird die französisch-kolumbianische Politikerin Ingrid Betancourt, für die Clara Rojas als Wahlkampfmanagerin tätig war. Beide Frauen wurden im Jahr 2002 von der FARC verschleppt.

Die Angehörigen von Rojas und Gonzales warten unterdessen in einem Hotel in Caracas. “Man hat uns geraten, Geduld zu haben”, sagt die Tochter von Consuelo Gonzales, “die Operation sei sehr heikel, es könne viel passiere, daher sollten wir geduldig und optimistisch sein.” Auch die Mutter von Clara Rojas, Clara Gonzales de Rojas, muss sich in Geduld üben. “Es macht nichts, wenn es einen Tag länger dauert”, meint sie, “wichtig ist, dass es passiert. Ein oder zwei Tage mehr, damit habe ich kein Problem. Für mich ist wichtig, dass die Operation vorsichtig und umsichtig ausgeführt wird.”

Mehrere Hubschrauber warten in Kolumbien auf ihren Einsatz – aber noch haben die FARC-Rebellen nicht mitgeteilt, wo die Übergabe der Geiseln stattfinden soll. Venezuelas Präsident Hugo Chavez meinte, wenn die Befreiungsaktion nicht bald stattfinde, drohe sie ganz zu scheitern.

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