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In Kolumbien wartet die Familie der entführten Clara Rojas weiter auf deren Freilassung - nachdem die für den Jahreswechsel geplante Beifreiung scheiterte

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In Kolumbien wartet die Familie der entführten Clara Rojas weiter auf deren Freilassung - nachdem die für den Jahreswechsel geplante Beifreiung scheiterte

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Unterdessen soll ein Gentest Klarheit schaffen, ob ein dreijähriger Junge, der im Sommer 2006 im Dschungel gefunden wurde, der in Geiselhaft geborene Sohn der Entführten ist. Der Junge lebt in einem Waisenhaus in Bogotá. Er war mit schweren Verletzungen in einem Krankenhaus abgegeben worden.

Seine Mutter Clara Rojas war Wahlkampfchefin der einstigen Präsidentschaftskandidatin Ingrid Betancourt. Beide wurden vor sechs Jahren von FARC-Rebellen verschleppt.

Nach der gescheiterten Freilassung von Rojas, ihrem Sohn und einer weiteren Geisel spekulierte Kolumbiens Präsident Alvaro Uribe, der Junge befinde sich nicht mehr in der Gewalt der Rebellen.